> For the complete documentation index, see [llms.txt](https://infosys.selmotech.com/llms.txt). Markdown versions of documentation pages are available by appending `.md` to page URLs; this page is available as [Markdown](https://infosys.selmotech.com/selmo-dokumentation-der-logik/vergleich-zu-klassischer-steuerungsentwicklung.md).

# Vergleich zu klassischer Steuerungsentwicklung

***

### 🔄 Klassischer Weg: Offener Kreislauf mit vielen Brüchen

Im klassischen SPS-Projekt läuft es typischerweise so ab:

1. **Anforderungen (Requirements)** werden definiert
2. Ein Experte übersetzt sie manuell in **SPS-Code**
3. Der Code wird getestet – passt er zum Requirement?
4. **Dokumentation** wird separat erstellt – meist im Nachgang
5. Bei Änderungen:
   * Code anpassen
   * Doku aktualisieren
   * Test neu durchführen
   * Prüfung durch Fachperson erforderlich
6. Ergebnis: Ein **offener Kreis**
   * hoher Aufwand für Prüfung, Rückverfolgung, Pflege
   * jede Abweichung im Betrieb erfordert manuellen Eingriff

***

### 🧠 Selmo & SDEA: Geschlossener, automatisierter Kreislauf

Mit Selmo läuft es anders – strukturiert und durchgängig:

1. **Requirements werden als Prozessmodell (SDEA)** formuliert
2. Daraus entstehen automatisch:
   * die **Steuerung** (Logik, Zustände, Übergänge)
   * die **Überwachung** (Bit-Control, CMZ, Interlock, MXIC)
   * die **Dokumentation** (Signalverzeichnis, Ablauf, Sicherheitsfunktionen)
3. **Code und HMI werden direkt aus dem Modell generiert**
4. **Änderungen im Requirement** → Modell aktualisieren → alles passt sich an
5. Im Betrieb:
   * das Modell prüft die Maschine in Echtzeit
   * keine undefinierten Zustände
   * automatisierte Fehlerdiagnose & Dokumentation

***

### 🎯 Fazit: Unterschied in der Tiefe

| Aspekt            | Klassisch                  | Selmo mit SDEA                    |
| ----------------- | -------------------------- | --------------------------------- |
| Anforderungen     | manuell in Code übersetzt  | direkt modelliert                 |
| Codeprüfung       | durch Experten             | automatisch validiert             |
| Dokumentation     | nachträglich und aufwendig | automatisch aus Modell            |
| Änderungen        | fehleranfällig, aufwendig  | einfach über Modelländerung       |
| Echtzeitverhalten | schwer prüfbar             | formal überwacht durch das Modell |
| Zustände          | oft offen, implizit        | deterministisch und sichtbar      |
| CE-Nachweis       | manuell zusammengesetzt    | strukturiert, direkt ableitbar    |

***

Mit Selmo und dem SDEA-Modell entsteht ein **geschlossener, revisionssicherer Kreislauf**, bei dem Logik, Verhalten, Sicherheit, Bedienung und Dokumentation **immer synchron sind** – und **jede Abweichung sofort erkannt** wird.

📌 *Selmo ersetzt Prüfaufwand durch Modellklarheit – und macht Automatisierung nachvollziehbar, skalierbar und sicher.*

### 🆕 Kapitel: Vergleich zur klassischen SPS – Methodik & Verhalten

#### Was ist Selmo (SDEA) im Unterschied zur klassischen SPS?

| Kriterium                | Klassische SPS                         | Selmo (SDEA-Modell)                                  |
| ------------------------ | -------------------------------------- | ---------------------------------------------------- |
| **Ablauflogik**          | durch Code, Sprungmarken, Bedingungen  | durch modellierte Zustände und Übergänge             |
| **Steuerlogik**          | verteilt im Code                       | zentral im Modell (Logik-Layer)                      |
| **Signalverhalten**      | direkt programmiert (z. B. Set/Reset)  | modelliert über Bit-Control (`0`, `S`, `i`)          |
| **Sicherheitsverhalten** | manuell programmiert                   | modelliert (Interlock, CMZ, MXIC)                    |
| **Handbetrieb**          | über Hilfslogik und Tastenverarbeitung | durch MXIC automatisch freigegeben/verriegelt        |
| **Bedienerdiagnose**     | manuell erstellt                       | automatisch aus Modell (Texte, Farben, Zonenanzeige) |
| **Wiederanlauf**         | individuell programmiert               | modellgesteuert mit Synchronisation und Reset        |
| **Dokumentation**        | manuell oder extern                    | automatisch aus dem Modell generiert                 |

#### Vorteile des Selmo-Ansatzes

* **Klarheit**: Modell statt Code – jeder sieht, was passiert
* **Sicherheit**: Strukturierte CMZ- und MXIC-Logik
* **Wartbarkeit**: jede Änderung nachvollziehbar dokumentiert
* **Fehlersicherheit**: Diagnose kommt direkt aus dem Modell
* **CE-Konformität**: Betriebsarten, Resetlogik, Sicherheitsreaktionen abbildbar

Mit Selmo entsteht **ein durchgängiges Verhalten** – vom Sensor bis zur HMI-Anzeige, dokumentiert und testbar.


---

# Agent Instructions
This documentation is published with GitBook. GitBook is the documentation platform designed so that both humans and AI agents can read, navigate, and reason over technical content effectively. Learn more at gitbook.com.

## Querying This Documentation
If you need additional information that is not directly available in this page, you can query the documentation dynamically by asking a question.

Perform an HTTP GET request on the current page URL with the `ask` query parameter, and the optional `goal` query parameter:

```
GET https://infosys.selmotech.com/selmo-dokumentation-der-logik/vergleich-zu-klassischer-steuerungsentwicklung.md?ask=<question>&goal=<endgoal>
```

`ask` is the immediate question: it should be specific, self-contained, and written in natural language.
`goal` is optional and describes the broader end goal you are ultimately trying to accomplish on behalf of the user. GitBook uses it to tailor the answer towards what is most useful for that goal.

The response will contain a direct answer to the question and relevant excerpts and sources from the documentation.

Use this mechanism when the answer is not explicitly present in the current page, you need clarification or additional context, or you want to retrieve related documentation sections.
